Grußwort Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Was für ein Fest! Über dreißig Walk-acts, Musik- und Theatergruppen und das an einem Tag, an sechs Orten und auf dem jeweiligen Weg zu ihnen. Dabei insgesamt ca. 900 Mitwirkende vor und hinter den Kulissen. Eine beeindruckende Bilanz, mit der das Walk’n Art Festival am 19. Mai in die siebte Runde startet. Oldenburg kann sich glücklich schätzen über ein so großes und interessiertes junges Publikum zu verfügen. Nach dem Elternhaus ist dies vor allem dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer zu verdanken. Sie sind - das bemerken wir auch bei den Enter-Starter Programmen des Oldenburgischen Staatstheaters – wertvolle Schnittstelle zwischen Schule und Kulturinstitution. Es ist den Oldenburger Schulen hoch anzurechnen, den musischen Fächern im Schulalltag einen so hohen Stellenwert einzuräumen. Ihr kulturelles Angebot ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich mit Lust auf die Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst einzulassen. Gerade in unserer medial überfluteten Welt sind das Musizieren und das Theaterspiel wertvoller Ausgleich. Hier werden Eigenständigkeit und Kreativität gleichermaßen erprobt. Beides sind wesentliche Voraussetzungen forschenden Lernens. Das Festival selbst bietet zudem als außerschulischer Lernort die einmalige Gelegenheit, durchs eigene Tun persönlich zu erfahren, dass, damit das große Ganze gelingt, der Beitrag jeder und jedes Einzelnen auf seine Weise wichtig und unverzichtbar ist.
Ich wünsche allen Beteiligten ein gutes Gelingen und ein herzliches TOI TOI TOI!

Ihr
Christian Firmbach